Grußwort von MUDr./ČS Peter Noack für den BLNP e.V. 2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

was 1924 mit der ersten "Blutwäsche" des Gießener Internisten Georg Haas begann, ist heute für immer mehr Dialysepatienten lebenserhaltender Alltag. Die Zahl dialysepflichtiger Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Eine Erklärung dafür liegt nah: Die Lebenserwartung steigt, der Anteil der Menschen über 65 Jahren wächst stetig. Brandenburg ist heute das Bundesland mit den ältesten Patienten. Gleichzeitig breiten sich Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes immer weiter aus – und ein Diabetes bringt häufig Nierenschäden mit sich. Wir Ärzte kennen das, Tag für Tag haben wir multimorbide Patienten in unseren Praxen.  


Dialysepatienten in Brandenburg können sich auf eine flächendeckende ambulante Versorgung verlassen. Aktuell liegen uns 68 Genehmigungen für die Dialyse in insgesamt 23 Einrichtungen vor. 2010 waren 60, 2001 lediglich 8 Genehmigungen.

Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten dabei in ganz unterschiedlichen Strukturen. Wir haben 35 niedergelassene Ärzte, 18 in Praxen angestellte Ärzte, 10 Ärzte in Medizinischen Versorgungszentren, eine Ermächtigung sowie 4 Institutsermächtigungen.


Die Nephrologen im Land sind damit auch ein Spiegelbild der heterogenen Versorgungsstrukturen in der ambulanten Versorgung. Die Einzelpraxis bildet zwar weiterhin das Rückgrat, doch bieten sich mit Gemeinschaftspraxen und Medizinischen Versorgungszentren heute auch vielfältige Kooperationsmöglichkeiten.

Ob selbstständig, in einer Gemeinschaftspraxis oder als angestellter Arzt  gerade mit Blick auf die junge Ärztegeneration ist es gut, die unterschiedlichen Optionen für die ambulante Arbeit zu haben. Denn der medizinische Nachwuchs hat andere Ansprüche. Beruf und Familie müssen vereinbar sein. Das ist in der Niederlassung möglich, aber auch Jobsharing und Teilzeitarbeit sind zusehends gefragt.


Als Kassenärztliche Vereinigung kennen wir die Wünsche des Nachwuchses, denn wir unterstützen und begleiten Medizinstudenten und junge Ärzte auf ihrem Weg zu einer ambulanten Tätigkeit. Besonders erfolgreich sind wir dabei, wenn wir auf die Unterstützung engagierter und vernetzter Kollegen vor Ort aufbauen können.


Vor allem für Engagement und Vernetzung ist der Brandenburger Landesverband nephrologischer Praxen ein sehr gutes Beispiel, Hier werden über Sektorengrenzen hinweg Erfahrungen ausgetauscht und Wissen gebündelt. Davon profitieren sowohl Ärzte als auch die Patienten.

Daher danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihr Engagement und wünsche Ihnen für die weitere Arbeit viel Kraft und Erfolg.

 

MUDr./ČS Peter Noack

Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

 

 

 

 

 

 

 

Grußwort von Dr. Andreas Gassen für den BLNP e.V. 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


Nierenerkrankungen beeinträchtigen das Leben der Betroffenen nachhaltig. Die flächendeckende ambulante Betreuung durch niedergelassene Spezialisten und deren Mitarbeiter ist essenziell, um diesen Menschen zu helfen. Der BLNP e. V. ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich Ärzte regional selbst organisieren und engagieren, um die Versorgung der Patienten auf hohem Niveau sicherzustellen. Wesentliche Garanten dafür sind die Förderung und der Erhalt der Freiberuflichkeit. Freiberuflichkeit in diesem Zusammenhang meint nicht nur den selbstständigen niedergelassenen Arzt, sondern ist zu verstehen im Sinne von Eigenverantwortung und Unabhängigkeit bei medizinischen Entscheidungen. Sie schließt damit ausdrücklich die angestellten Kolleginnen und Kollegen mit ein. Ihr Anteil unter den nephrologischen Fachärzten ist in Brandenburg besonders hoch: Während bundesweit nur knapp 30 Prozent aller ambulant tätigen Nephrologen angestellt sind, sind es in Brandenburg fast 43 Prozent. Uns als KBV ist es ein besonderes Anliegen, die Freiberuflichkeit, sowohl im ideellen als auch im materiellen Sinne, zu schützen. Dies wird umso wichtiger, je mehr der Gesetzgeber diese aushöhlt, wie zuletzt durch Teile des Versorgungsstärkungsgesetzes geschehen. Auch strukturell wollen wir die angestellten Kolleginnen und Kollegen künftig besser einbinden, nicht nur in der Patientenversorgung, sondern auch in die Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung, damit sie dort ebenfalls angemessen repräsentiert sind.


Ein wichtiger Aspekt für die Versorgung Nierenkranker ist die Zusammenarbeit mit dem stationären Bereich. Diese wird vielerorts von den Ärztinnen und Ärzten gelebt, auch ohne dass der Gesetzgeber hier Vorgaben macht. Tatsache ist: Eine rigide Trennung der Sektoren ist nicht mehr zeitgemäß. Wir müssen jedoch darauf achten, dass die Politik mit ihren Regelungen – etwa zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) – die Niedergelassenen nicht übervorteilt. Gemeinsame Versorgung der Patienten heißt auch gemeinsame Rechte und Pflichten aller Beteiligten. Vernetzung und dadurch Förderung der flächendeckenden, qualitätsgesicherten ambulanten nephrologischen Versorgung ist eines der Ziele, welches Sie sich mit dem BLNP und dem BBNK gesetzt haben. Damit nehmen Sie eine Vorbildfunktion ein, wie durch strukturierte Zusammenarbeit nicht nur die Arbeitsbedingungen der Mitglieder verbessert, sondern auch die Patientenversorgung optimiert werden kann.


Solche regionalen Initiativen brauchen wir, denn eine wirklich auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Versorgung kann letztendlich nur durch die Beteiligten vor Ort gestaltet werden, weniger durch Regelungen auf Bundesebene. Selbstverständlich unterstützen wir Sie dabei gerne und wo es geht. Insofern möchte ich Sie ermuntern, uns Ihre Vorschläge und Erfahrungen mitzuteilen. Dies gilt zum Beispiel für die Nachwuchsgewinnung und die Gestaltung von Arbeitsmöglichkeiten in den Praxen. In Brandenburg liegen sowohl der Anteil der Nephrologen an allen Fachinternisten als auch das Verhältnis der Nephrologen je 100.000 Einwohner geringfügig über dem Bundesdurchschnitt. Auffallend ist der hohe Frauenanteil: Er ist in Brandenburg deutlich größer als im gesamtdeutschen Mittel, nämlich knapp 39 Prozent gegenüber 25 Prozent. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – schon während der Aus- und Weiterbildung, aber auch im späteren Arbeitsleben – ist jedoch nicht nur deshalb ein wichtiger Aspekt, wenn wir den medizinischen Nachwuchs gewinnen wollen: Auch Männer legen zunehmend Wert darauf. Hier kann der ambulante Bereich gegenüber dem Krankenhaus punkten.


Ich wünsche dem BLNP und dem BBNK weiterhin viel Erfolg für ihre Arbeit und danke für Ihr Engagement im Dienste der Ärzte und Patienten.

 

Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Bundesvereinigung

 

 

 

 

 

 

 

 

Grußwort von Maria Michalk für den BLNP e.V. 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist immer noch so, dass die meisten Menschen ihre Niere erst wahrnehmen, wenn sich Beschwerden einstellen. Dass es dann aber häufig schon zu irreversiblen Schädigung dieses wichtigen Hochleistungsorgans gekommen ist, ahnen die Wenigsten.
Mit einem Flüssigkeitsdurchsatz von 180 Litern pro Tag und vielen regulatorischen Funktionen im Hormonhaushalt, für das Blutvolumen, den Blutdruck sowie den Wasser- und Salzhaushalt spielen die Nieren eine zentrale Rolle für den gesamten Organismus. Umso wichtiger ist daher eine Gesunderhaltung der Nieren. Wir müssen dem Vermeiden einer Erkrankung mehr Beachtung schenken, um das Lindern oder Reparieren wo es geht, zu vermeiden.


Vielfach ist belegt, dass Nierenschädigungen ihre Ursachen zum größten Teil in zwei Volkskrankheiten haben: Diabetes und Bluthochdruck. Seit Jahren laufen Bemühungen um mehr Prävention. Der BLNP verfolgt in vorbildlicher Weise mit seinem Schwerpunkt Prävention in den Nierenzentren genau diesen Ansatz. Mit dem neuen Anlauf für ein Präventionsgesetz wollen wir noch in diesem Jahr weitere Voraussetzungen für eine zielgenauere Prävention beschließen. Oft sind es eingefahrene Verhaltensweisen, ob am Arbeitsplatz oder zu Hause, die unbewusst Krankheiten begünstigen. Ob aufgrund der demografischen Entwicklung bei Nierenerkrankungen mit steigenden Patientenzahlen zu rechnen ist, hängt nicht allein vom Schicksal ab, sondern vom Verhalten. Das Vorhalten von Dialysezentren ist dennoch eine wesentliche Stütze für das Vertrauen darauf, im Ernstfall Hilfe zu erhalten. Heute ist die Dialyse für mehr als 80.000 Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz die einzige Überlebenschance. Die sinkende Zahl von Organspendern ist aus meiner Sicht eine beunruhigende Entwicklung. Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig für die Bevölkerung, für uns alle die Gesundheitsbildung ist.


Die Versorgung von Patienten mit Nierenerkrankungen stellt aufgrund der betroffenen unterschiedlichen medizinischen Fachgebiete und der rasanten Veränderung wissenschaftlicher Erkenntnisse besonders hohe Anforderungen an den behandelnden Nephrologen. Dass die neuen Erkenntnisse auch in der Versorgung der Patienten ankommen, kann nur durch eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung auf hohem wissenschaftlichen Niveau erreicht werden.


Qualität hat für die Patientenversorgung einen hohen Stellenwert. Veranstaltungen, wie das Brandenburger Nephrologie Kolleg, tragen durch fachlichen Dialog dazu bei, dass Nephrologen ihre Patienten nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ihres Fachgebietes behandeln. Auch die Bildung von Netzwerken zum Informationsaustausch und zur fachlichen Weiterbildung ist ein guter Ansatz zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung.


Mit den nephrologischen Zentren stellt der BLNP an 27 Standorten quer durch Brandenburg gebündelte Kompetenz für die Beratung und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Nierenproblemen sicher. Das ist ein bemerkenswerter Beitrag für die flächendeckende Versorgung unserer Bevölkerung. Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz, das wir derzeit beraten, sollen die Rahmenbedingungen für die ärztliche Versorgung weiter flexibilisiert und verbessert werden. Vernünftige, klare Zielsetzungen sind Voraussetzung für ein situationsgerechtes, innovatives Handeln der Leistungserbringer vor Ort.


Ich möchte dem BLNP und dem BBNK für das große Engagement für die Verbesserung der Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten herzlich danken und wünsche dem 5. Nephrologie Kolleg augenblicklichen und nachhaltigen Erfolg.

 

Maria Michalk, Mitglied des Bundestags

 

 

 

 

 

 

 

 

Grußwort von Daniel Bahr für den BLNP e.V. 2014

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit dem medizinischen Fortschritt wächst auch die Zahl der Behandlungserfolge in der Nephrologie. Teils schwere Nierenerkrankungen lassen sich nicht nur erfolgreich, sondern ohne operative Eingriffe und damit möglichst schonend therapieren.

 

Aber auch in der Nierenheilkunde sind der konservativen Therapie noch immer Grenzen gesetzt. Rund 8.000 Dialysepatientinnen und -patienten warten in Deutschland auf eine Nierentransplantation. Ihr Überleben und ihre Lebensqualität hängt von einem Spenderorgan ab.

 

Als Nephrologinnen und Nephrologen begleiten Sie diese Patientinnen und Patienten meist vom Zeitpunkt der Diagnose an bis hin zu dem Moment, an dem eine Transplantation unumgänglich geworden ist. Dabei müssen Sie häufig die Erfahrung machen, dass in Deutschland derzeit mehr Menschen auf eine neue Niere warten als gespendete Organe zur Verfügung stehen.

 

In der 17. Legislaturperiode hat die christilich-liberale Koalition sich aktiv dafür eingesetzt, das System der Organtransplantation für die Bevölkerung transparenter zu gestalten und damit die Organspendebereitschaft in Deutschland zu erhöhen.

 

Mit der Novellierung des Transplantationsgesetzes haben wir beispielsweise europarechtliche Vorgaben umgesetzt und damit europaweit geltende einheitliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards für die Organtransplantation gesetzlich festgelegt. Gleichzeitig wurde gesetzlich verpflichtend vorgesehen, dass es in jedem Entnahmekrankenhaus einen Transplantationsbeauftragten gibt.

 

Auch im Bereich der Lebendspende haben wir für eindeutige und unkomplizierte Regelungen gesorgt. Denn Menschen, die sich zur Lebendspende entschließen verdienen unsere volle Unterstützung und müssen von der Solidargemeinschaft abgesichert sein. Jeder Lebendspender hat nun einen Anspruch gegen die Krankenkasse des Organempfängers, insbesondere auf Krankenbehandlung, Vor- und Nachbetreuung, Rehabilitation, Fahrtkosten und Krankengeld. Bei Lebendorganspenden an privat krankenversicherte Personen gewährleistet das private Versicherungsunternehmen des Organempfängers eine entsprechende Absicherung der Spenders.

 

Das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes ist aber nur ein wichtiger Baustein, um die Bedeutung der Organspende in das Bewusstsein der Menschen zur rufen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, das Vertrauen der Menschen für diesen Bereich zu gewinnen.

 

Hier zählt vor allem das Wissen über den Ablauf, aber auch die Möglichkeiten, die eine Organspende bietet. Den Menschen hilft es dabei, eine ganz persönliche Entscheidung zu treffen. Vor diesem Hintergrund haben wir mit unserem "Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz" die Krankenkassen und privaten Krankenversicherungsunternehmen verpflichtet, ihren Versicherten, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, in regelmäßigen Abständen Informationsangebote an die Hand zu geben.

 

Um Aufklärung und Information geht es uns auch bei der gemeinsamen Organspendekampagne "Das trägt man heute: den Organspendeausweis" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit. Bürgerinnen und Bürger können beispielsweise den Online-Blog www.organspende-geschichten.de verfolgen und auch ihre persönliche Einstellung zur Organspende veröffentlichen. Sie finden Interviews mit prominenten Kampagnenunterstützern, Geschichten von Spendern und Angehörigen und vieles mehr.

 

So kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger in Ruhe zum Thema Organspende informieren und individuell, ohne Druck, aber auf Grundlage guter Informationen seine Entscheidung für oder gegen eine Organspende treffen.

Mir ist es weiterhin sehr wichtig, dass das Thema eine starke öffentliche Wahrnehmung erfährt und von vielen Seiten aus ausführlicher darüber informiert wird. Beispielsweise von Ärztinnen und Ärzten. Nur so können wir Vertrauen aufbauen und die Bereitschaft, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen, erhöhen. Damit eröffnet sich Ihren Patientinnen und Patienten eine größere Chance auf ein neues Leben.

 

Daniel Bahr, Bundesminister für Gesundheit 2011-2013

 

 

 

 

 

 

 

 

Grußwort von Frau Annette Widmann-Mauz für den BLNP e.V. 2013

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

"The kidney is often a window on systemic disease" (Max Gallo) – Durch ihre zentrale Stellung in der Physiologie des menschlichen Körpers wird die Niere oft zum Spiegelbild von Krankheitsprozessen, die den gesamten Menschen betreffen. Erkrankungen der Niere können sich gravierend auf das Wohlbefinden auswirken, ebenso existiert eine Vielzahl von Erkrankungen, die durch eine Beteiligung der Niere zu einer Verschlimmerung der Grunderkrankung führen. Besonders häufig führt der Diabetes mellitus zu einer dialysepflichtigen Schädigung der Niere, aber auch Auto-Immunerkrankungen bis hin zu Giftstoffen oder Tumorerkrankungen jeglicher Organe sind mögliche Ursachen von Nierenleiden. Da ist es besonders wichtig, dass es Menschen gibt, die das komplexe Wechselspiel zwischen Niere und Organismus umfassend kennen und die Nierenerkrankungen nach den neuesten Erkenntnissen des medizinischen Wissens behandeln können. Dafür, dass Sie dies sicherstellen, möchte ich mich an dieser Stelle herzlich beim Brandenburger Landesverband Nephrologischer Praxen und beim Brandenburger Nephrologie Kolleg bedanken.

 

Mit Ihrem Einsatz für Qualitätsmanagement verfolgen Sie ein Ziel, dass auch mir sehr am Herzen liegt: Für eine zeitgemäße medizinische Behandlung ist eine Orientierung an einheitlichen Standards, an Leitlinien, kurzum: an evidenzbasierter Medizin unabdingbar. Die Zertifizierung von Behandlungseinrichtungen kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Dies gilt für den Bereich der Nephrologie genauso wie für alle anderen Felder der Medizin.

 

Auch in dem besonders sensiblen Bereich der Dialyse-Behandlung zeigen die Bemühungen um eine gute Versorgung ihre Erfolge. Der letzte Bericht des Gemeinsamen Bundesausschusses belegt, dass immer mehr ambulante Dialyseeinrichtungen die Vorgaben der Qualitätssicherungs-Richtlinie erfüllen bzw. übertreffen. Hier wissen sich die Patientinnen und Patienten in guten Händen engagierter Ärztinnen und Ärzte, die sich um eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Behandlung bemühen.

 

Aber nicht nur in punkto Qualitätsmanagement haben Sie sich sehr eingesetzt   denn Sie kümmern  sich  auch um   die   Sicherstellung   der wohnortnahen Versorgung und um die Prävention von Nierenerkrankungen – Anliegen, die einen hohen Stellenwert in der Politik der Bundesregierung einnehmen und Eingang in das GKV-Versorgungsstrukturgesetz gefunden haben.

 

Folge einer schweren Nierenerkrankung ist oftmals auch das Warten auf eine Organtransplantation. Gegenwärtig stehen rund 7,6 Tausend Menschen in Deutschland auf der Warteliste für eine Nierentransplantation bei Eurotransplant. Am 1. März 2012 haben sich die Vorsitzenden aller Fraktionen im Deutschen Bundestag auf einen Gesetzentwurf aus der Mitte des Bundestages zur Einführung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz geeinigt. Durch die Entscheidungslösung wird jeder Bürger und jede Bürgerin regelmäßig im Leben in die Lage versetzt, sich mit der Frage der eigenen Spendebereitschaft ernsthaft zu befassen und die jeweilige Erklärung auch zu dokumentieren. Das ist ein deutliches Signal. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, mehr Menschen zum Ausfüllen eines Organspendeausweises zu bewegen und damit die Organspendebereitschaft zu erhöhen.

 

Zugleich werden auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen für die Organtransplantation verbessert. Mit dem Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes setzt die Bundesregierung europaweit geltende einheitliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards für die Organtransplantation gesetzlich um. Die Aufgaben der Entnahmekrankenhäuser im Organspendeprozess werden deutlich hervorgehoben und die Bestellung von Transplantationsbeauftragten in jedem einzelnen Entnahmekrankenhaus gesetzlich vorgeschrieben.

 

Gleichzeitig soll die Absicherung des Lebendorganspenders angemessen und verlässlich geregelt werden. Es soll erreicht werden, dass die Organspender durch ihre Spende – unabhängig von ihrem Versicherungsstatus – keine finanziellen Nachteile oder Lücken in ihrer sozialen Absicherung befürchten müssen. Im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung soll im Interesse der Spender eine eindeutige Abgrenzung der versicherungsrechtlichen Absicherung vorgenommen werden; der Unfallversicherungsschutz soll sich grundsätzlich auf alle Gesundheitsschäden im Zusammenhang mit einer Lebendorganspende beziehen, soweit diese über die regelmäßig im Zusammenhang mit einer Lebendorganspende entstehenden Beeinträchtigungen hinausgehen und im ursächlichen Zusammenhang stehen.

 

Ich bin froh, dass sich BLNP und BBNK auch im Jahr 2012 zum Wohle der Patienten für eine optimierte Versorgung in der Nephrologie engagieren. Für Ihre Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg,

 

Ihre

 

Annette Widmann-Mauz, MdB

 

 

 

 

 

 

 

 

Grußwort von Herrn Peter Gilmer für den BLNP e.V. 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,


die Optimierung der Behandlungs- und Pflegequalität bei Dialyse und Transplantation steht im Zentrum Ihres täglichen Handelns. Sie als Nephrologen engagieren sich, im deutschen Gesundheitswesen - in beispielloser Art - zusammen mit den Patienten und dem Pflegepersonal um die stetige Verbesserung der Versorgung nierenkranker Patienten. Diese Ziel versuchen Sie durch öffentlichkeitsaktive, sektorenübergreifende und enge Vernetzung aller Beteiligten im Bereich der Nierenerkrankungen in einem gemeinsamen qualitätsgesicherten Prozess zu erreichen. Und genau zu diesem Zweck haben Sie den BLNP e.V. und das gemeinnützige Brandenburger Nephrologie-Kolleg (BBNK) e.V. begründet. Dafür darf ich Ihnen namens der Patienten für diesen mutigen und weitsichtigen Schritt herzlich danken und Sie ermuntern, in diesem Streben nicht nachzulassen. Sie sind auf bestem Weg!


Das Patientenselbsthilfenetzwerk Bundesverband Niere e.V., dessen Vorsitzender ich bin, sucht die vertrauensvolle Partnerschaft mit Ihnen, denn es ist ein außerordentlich lohnendes Ziel mit den Patienten in wirkliche Kommunikation zu treten, die Bedarfe zu ermitteln und die Partizipation zu fördern:

  1. Nachhaltige Versorgung wird am besten durch Partizipation gesichert. Die Partizipation fördert und erhält dauerhaft die wichtige Compliance. Partizipation basiert auf Kommunikation und Austausch zwischen Arzt und Patient und sie muss noch weiter entwickelt werden.
  2. Der behandelnde Arzt hat die zentrale Führungsrolle bei der Beteiligung und Einbindung der Patienten. Das Leben mit der Krankheit wird aber ganz entscheidend davon geprägt, ob es gelingt, dass Patienten und Ärzte trotzdem gemeinsam Verantwortung für Therapie und Behandlung tragen und teilen können. Gleichberechtigter Umgang sorgt dafür, dass gemeinschaftlich verantwortet werden kann.
  3. Der Arzt sucht den Dialog und vermittelt die notwendigen Informationen zur Entscheidungsfindung (z.B. Therapie) in individueller und patientengerechter Weise. Dies müssen Patienten als „state of the art“ erwarten können.
  4. Grenzen ergeben sich aus sprachlichen und intellektuellen Schwierigkeiten und wenn besondere Persönlichkeitsstrukturen gegen eine Beteiligung am Entscheidungsverfahren sprechen.

 
Die Behandlungszentren die die verbesserte Kommunikation herstellen, werden feststellen, dass ein Patient schon allein aufgrund der ihm entgegengebrachten erhöhten Aufmerksamkeit einen deutlich höheren Überlebensvorteil hat. Dieser Vorteil generiert m.E. einen signifikanten Unterschied gegenüber anderen Patienten, insbesondere bei der Lebensqualität und der Mortalität.

 

In ähnlich guter Weise wirkt die Stärkung der Selbsthilfekräfte. Die Patienten sollten sich zur Verbesserung Ihrer Situation in Selbsthilfegruppen finden und am besten gäbe es meines Erachtens in jeder nephrologischen Praxis eine eigene Selbsthilfebewegung – unterstützt durch die Ärzte und das Pflegepersonal - die den Patienten eine emotionale Heimat, Rat und dauerhafte Hilfe durch gleichermaßen betroffene Menschen in einer tröstlichen Gemeinschaft bietet. Damit wird eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht.

 


Das Ausmaß der Wirkung übersteigt im Übrigen regelhaft die Wirkung jedweder Medikation und schafft bei Patienten, Pflegekräften und Ärzten ein Höchstmaß an Zufriedenheit mit der anspruchsvollen Situation bei der ambulanten Versorgung nierenkranker Menschen.

 

Ich wünsche Ihnen für Ihren gemeinsamen Weg im Brandenburger Landesverband Nephrologischer Praxen e.V. und dem BBNK e.V. alles Gute und immer den rechten Mut, Anliegen miteinander zu schultern.


Gerne stehe ich Ihnen dabei zur Seite - zum Wohle der Patienten.



Peter Gilmer

BUNDESVERBAND NIERE E.V.

 

 

 

 

 

 

Grußwort von Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier für den BLNP e.V. 2012

Das Motto des diesjährigen Weltnierentages "Nierenschutz ist Herzenssache" hat es noch einmal deutlich gemacht: die Behandlung und Bekämpfung von Nierenkrank­heiten ist zentral für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Gut, dass es Institutionen wie den Brandenburger Landesverband  nephrologischer Praxen gibt, dessen Mitglieder sich Tag für Tag für die ambulante Versorgung von Nierenkranken einsetzen.

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich um die Belastungen, die mit einer Nierenkrankheit einhergehen. Die Patienten sind angewiesen auf qualitativ hochwertige Versorgung, auf fachliche und menschlich-fürsorgliche Begleitung. Ihr Verband sorgt dafür, dass die Ärztinnen und Ärzte sich weiterbilden können, und er organisiert den Austausch untereinander – zum Wohle der Patienten. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

 

Doch niemand weiß besser als Sie: um vielen Nierenkranken dauerhaft helfen zu können, brauchen wir auch mehr Organspenden. Die ärztliche Kunst gerät an ihre Grenzen, wo eine Transplantation helfen könnte, aber keine Organe zur Verfügung stehen. Hier ist deshalb auch die Politik gefragt. Gemeinsam mit den Vorsitzenden der anderen Fraktionen im Bundestag engagiere ich mich für eine Änderung des Transplantationsgesetzes. Einiges können wir schon mit organisatorischen Verbesserungen in den Krankenhäusern erreichen. Aber wir brauchen auch neue gesetzliche Regelungen, die dazu führen, dass mehr theoretisch spendewillige Menschen im Fall ihres Todes auch tatsächlich zu Spendern werden.

 

Ich werbe für einen Vorschlag, den ich Entscheidungslösung genannt habe. Danach wird nicht jeder Mensch automatisch zum Organspender. Aber wir bitten die Menschen, sich mindestens einmal im Leben für oder gegen die Bereitschaft zur Organspende zu entscheiden. Wichtig ist, dass ihre Entscheidung dann dokumentiert wird, sei es im Führerschein, in der Krankenkassenkarte oder in einem zentralen Register. Damit entlasten wir auch die Angehörigen, die in einer ohnehin schon schwierigen Situation nicht auch noch über den möglichen Spendewillen des Verstorbenen rätseln müssen.

 

Ich bin optimistisch, dass wir bald Verbesserungen erreichen können. Die Arbeit des BLNP e.V. wird damit ganz sicher nicht überflüssig. Aber vielleicht können so auch wir Politiker dazu beitragen, die Situation der Nierenkranken in Brandenburg und ganz Deutschland erträglicher zu gestalten.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Ihr Dr. Frank-Walter Steinmeier

 

Mitglied des Deutschen Bundestags
SPD-Fraktionsvorsitzender

 

 

 

 

 

Grußwort von Frau Gesundheitsministerin Anita Tack für den BLNP e.V. 2011

Patienten mit schweren Nierenerkrankungen und dialysepflichtiger Funktionsstörung sind auf eine wohnortnahe und effiziente nephrologische Versorgung dringend angewiesen. Die 27 Nierenzentren in Brandenburg gewährleisten seit vielen Jahren eine gute und flächendeckende Versorgung in allen Regionen des Landes. Dafür gebührt den Ärzten und ihren Mitarbeitern in den Nierenzentren besondere Anerkennung.

 

Hervorzuheben sind die Bemühungen des Brandenburger Landesverbandes nephrologischer Praxen (BLNP), die bisher erreichte Versorgungsqualität nicht nur zu sichern, sondern durch ein Qualitätsmanagement in Zusammenhang mit einer Verbundzertifizierung und einer übersektoralen Zusammenarbeit mit Einrichtungen im stationären Bereich weiter zu entwickeln und zukunftsfest zu gestalten.

 

Die Zertifizierung von nephrologischen Praxen und Dialysezentren nach DIN ISO, die im Wesentlichen auf eine Sicherung der Prozessqualität abzielt, kann für die Erfassung qualitätssichernder Indikatoren in der „Einrichtungs- und sektoral übergreifenden Versorgung von chronisch kranken Patienten“ nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zu § 137a SGB V gut verwendet werden.

 

Den Nutzen solcher Dokumentationssysteme für die Lebensqualität und –erwartung von chronisch kranken Patienten können z. B. die klinischen Krebsregister, die in den letzten 15 Jahren flächendeckend im Land aufgebaut und weiterentwickelt wurden, regelmäßig nachweisen. Wenn gewünscht, wird das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz einen Qualitäts-entwicklungsprozess auch im nephrologischen Versorgungssystem unterstützen.

 

Vor dem Hintergrund der bekannten demografischen Entwicklung steht die Güte der Leistungen in der täglichen Versorgung auch in unmittelbarem Zusammenhang mit einer ausreichenden Anzahl von Einrichtungen – insbesondere in den dünnbesiedelten ländlichen Regionen. Deshalb benötigen wir dringend eine Reform des aufsichts- und planungsrechtlichen Rahmens, die den Ländern mehr Verantwortung in der Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung gibt. Dazu gehören vor allem: ein gesetzlich geregelter Gestaltungsspielraum für eine kleinräumige Bedarfsplanung unter Berücksichtigung des Altersaufbaus und der Morbidität, ein Mehr an Flexibilität für neue Kooperationsformen, mobile Versorgung und eine Lockerung der Residenzpflicht sowie ein Beanstandungs- und Initiativrecht des Landes in Bezug auf Selektivverträge.

 

Ob der Bundesgesetzgeber den Ländern in der Ausgestaltung des Gesundheitswesens entgegenkommt, bleibt offen. Bei allen Reformbestrebungen ist aber der Erhalt der solidarischen Krankenversicherung unverzichtbar. Die Vorstellung, Nephrologen dann zu einer Niederlassung in unterversorgten Planungsbereichen animieren zu können, wenn sie ohne die "Fesseln" einer Mengenbegrenzung und Budgetierung mehr Geld verdienen können, ist durch negative Erfahrungen der privaten Krankenversicherungen mit Kostenkontroll- und Kostensenkungsprogrammen widerlegt. Aus Sicht von Ärzten sind für eine Niederlassung im ländlichen Raum andere Faktoren wie vernünftige Arbeits- und Lebensbedingungen und fachlich ansprechende Organisationsformen wichtig. Die Kostenerstattung durch den Patienten ist kein Mittel für eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche medizinische Versorgung, aber ganz sicher ein Mittel zur Steigerung der Ausgaben im Gesundheitswesen.

 

Für die weitere Arbeit des BLNP wünsche ich den Mitgliedern viel Erfolg.

 

Anita Tack

Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

 

 

Grußwort zum Jahr 2011 von Herrn Lars F. Lindemann, MdB

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der brandenburgische Landesverband nephrologischer Praxen ist ein Beispiel dafür, wie Leistungserbringer im Gesundheitswesen in Eigeninitiative einen wertvollen Beitrag zur Vernetzung, damit zur besseren Kommunikation, zur Bündelung von Wissen, dem Austausch von Erfahrungen und letztlich zum Kompetenzgewinn aller Beteiligten leisten. Dies fördert Qualität und dient damit zu aller erst den Patienten. Gleichzeitig gibt der Verband dem gemeinsamen Interesse guter Arbeitsbedingungen und angemessener Anerkennung Ihres Beitrags zum hohen medizinischen Versorgungsniveau unseres Landes mehr Gewicht.

 

Die Nephrologie erfordert als eine vielseitige und wissenschaftlich-methodisch rapide wachsende Spezialität der Inneren Medizin kontinuierliche Weiterbildung, Reflexion und den Austausch mit Fachkollegen. Durch die mannigfachen physiologischen Zusammenhänge, die komplexen Rück- und Wechselwirkungen der Nierenfunktion mit anderen Organfunktionen und zahlreichen medikamentösen Therapien sowie aufgrund des Spektrums und der Schwere vieler Krankheitsbilder stellt sie höchste Anforderungen an die ärztliche Kunst, persönliche Verantwortung und sachliche Sorgfalt.

 

Nicht selten bedeuten gerade schwere nephrologische Erkrankungen wie etwa die terminale Niereninsuffizienz - oft als Folge der „Volkskrankheit“ Diabetes - weit mehr als ein medikamentöses Management von Laborparametern. Sie bedeuten neben umfangreicher Diagnostik und anspruchsvollen Therapien lebensorganisatorische Hilfe, umfeldbezogene fachliche Begleitung und einfühlsam-persönliche Führung von Patienten und Angehörigen, die nicht selten in existentiell bedrohlichen Situationen auf ein Nierentransplantat warten und sich einer Dialyse unterziehen müssen, die das Leben stark verändert.

 

Ihre und die Arbeit des pflegenden und betreuenden Personals sorgt täglich dafür, daß die krankheitsbedingten Einschränkungen des selbstbestimmten Lebens der Patienten so gering wie möglich ausfallen. Im oft langwierigen und zunächst schleichenden Verlauf vieler Nierenerkrankungen ist das langfristige Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihren Patienten unentbehrlich und von unschätzbarem Wert.

 

Dafür, daß Sie dieses jeden Tag aufs Neue leisten, gebühren Ihnen Dank und Respekt!

 

Herzliche Grüße,

 

Ihr Lars Lindemann

(Lars F. Lindemann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Ordentliches Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages)

 

 

Grußwort zum 30-jährigen Jubiläum des Verbandes Deutscher Nierenzentren e. V. 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Betroffene und werte Angehörige,

Nierenerkrankungen kommen oft schleichend und im Allgemeinen unerwartet – sie bedeuten aber immer einen Einschnitt in das gewohnte Leben, denn sie zeigen Krankheitsbilder, für die ein spezieller Betreuungsbedarf besteht. Hier wird bereits viel geleistet und die Betroffenen können, dank unseres modernen und gut ausgebauten Gesundheitssystems, weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Vor 30 Jahren gründete sich der Verband Deutsche Nierenzentren e. V., um neben der klinischen auch eine deutlich kostengünstigere ambulante Behandlung anzubieten. Engagiert und unermüdlich wurde der Aufbau eines Netzwerkes betrieben, um eine flächendeckende, ortsnahe nephrologische Versorgung zu gewährleisten. Dazu zählen auch der ständige Kontakt untereinander sowie regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit den überweisenden Ärztinnen und Ärzten: vieles ist nötig und wird unternommen, um die lebenserhaltenden Behandlungen und Therapien für chronisch Nierenkranke stetig zu verbessern.

Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Jubiläum! Nicht nur die Betroffenen wissen Ihre Arbeit zu schätzen. Vielen Dank an das medizinische und betreuende Personal, das sich täglich um das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten sorgt und diese aufmerksam sowie fürsorglich begleitet. Ich wünsche Ihnen allen weiterhin Freude an Ihrer Arbeit und die entsprechende Kraft, um die vor Ihnen liegenden Aufgaben zu meistern.

Ihr Matthias Platzeck
(Ministerpräsident Land Brandenburg)

 

Förderer des BBNK e.V.
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