16.04.2017 Das finale Programm des 7. Brandenburger Nephrologie Kollegs am Schwielowsee steht.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein sehr interessantes Programm zusammengestellt und freuen uns auf Sie als Teilnehmer. Hier finden Sie das Programm. Anmeldungen erfolgen bitte mittels unseres Flyers über unser Kongresssekretariat: Frau Antje Kahle.

12.04.2017 Beschluss zur QS-RL Dialyse des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19. Januar 2017

Folgender Beschluss zur QS-RL Dialyse des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19. Januar 2017 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und trat am 12. April 2017 in Kraft:
Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse: Konkretisierung des Stichprobenumfangs in § 8 und Anpassung des Berichtswesens in Anlage 6 QSD-RL.

 

Der Beschluss führt zu einer umfangreichen Änderungen der Prüfungen, kurz zusammengefasst sollen in Zukunft Stichprobenprüfungen an nicht auffälligen Praxen durchgeführt werden, um die „Kommunikation“ zwischen Kommission und Praxen zu verbessern. Es bleibt aber abzuwarten, ob nicht am Ende es nicht nur zu einem deutlich gestiegenem bürokratischen Mehraufwand kommt…

03.2017 Berufung von Dr. med. Ringel in den Prüfungsausschuss für das Fach Innere Medizin und Nephrologie

Ein Mitglied unseres Vereins, Herr Dr. med. Jens Ringel, Potsdam, wurde im März 2017 für das Fach Innere Medizin und Nephrologie von der Landesärztekammer Brandenburg in den Prüfungsausschuss für die 8. Wahlperiode 2016-2020 berufen. Somit konnte ein Ziel des BLNP e.V. erreicht werden, die umfangreiche Arbeit der Vereinsmitglieder auf dem Gebiet der Weiterbildung unseres Fachs in Brandenburg zu komplettieren und mehr direkten Einfluss auf die Weiterbildung zu nehmen.

17.03.2017 FOURIER-Studie veröffentlicht

FOURIER ist die erste und bisher einzige Outcome Studie zu einem PCSK9-Inhibitor, die den Einfluss einer profunden LDL-C-Senkung zusätzlich zu einer bereits bestehenden optimierten Statin-Therapie in einer breiten, praxis-relevanten Population (Myokardinfarkt, periphere arterielle Verschlusskrankheit sowie nicht-hämorrhagischen Schlaganfall) untersuchte. Es wurden 27.564 eingeschlossen.

Die Patienten waren im Mittel 62,5 Jahre alt und hatten zu Studienbeginn einen mittleren LDL-C Wert von 92 mg/dl. Im Evolocumab-Arm wurde nach 48 Wochen im Mittel ein LDL-C Wert von 30 mg/dl erreicht. Zu diesem Zeitpunkt wurde das LDL-C in 42% der Patienten, welche mit Evolocumab behandelt wurden, auf mindestens 25 mg/dl abgesenkt (Vergleichsarm <0,1%; p<0,001). Der Effekt von Evolocumab auf die LDL-C Senkung konnte über den Zeitverlauf der Studie aufrechterhalten werden.

Es wurden der primäre, der sekundäre Schlüsselendpunkt sowie weitere Endpunkte erreicht. Im Detail zeigte die FOURIER (Evolocumab plus Statin vs. Placebo plus Statin):

eine 15%-ige Risikoreduktion bezüglich des primären kombinierten Endpunktes aus kardiovaskulärem Tod, Myokardinfarkt, Schlaganfall sowie Hospitalisierung aufgrund einer instabilen Angina pectoris sowie einer koronaren Revaskularisierung (p<0,001)

eine 20%-ige Risikoreduktion bezüglich des sekundären Schlüsselendpunktes bestehend aus kardiovaskulärem Tod, Myokardinfarkt und Schlaganfall (p<0,001)

eine Risikoreduktion bezüglich Myokardinfarkt (27%, p<0,001); Schlaganfall (21%, p=0,01) sowie koronare Revaskularisierung (22%, p<0,001).

Die Verträglichkeit von Evolocumab war mit der Kontrollgruppe vergleichbar. Die Ergebnisse sind als Volltextpublikationen im NEJM erschienen und unter folgendem Link verfügbar:

15.03.2017 Die DGfN informiert: Startschuss für die gemeinsame Zertifizierung „Zentrum für Hypertonie (DGfN/DHL)“

Die DGfN zertifizierten Nephrologischen Schwerpunktkliniken und Schwerpunktabteilungen haben ab sofort die Möglichkeit, sich zusätzlich auch als „Zentrum für Hypertonie (DGfN/DHL)“ zertifizieren zu lassen. Dieses Angebot entstand in Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und der Deutschen Hochdruckliga e.V. (DHL), um die Orientierung an einem einheitlichen Standard zu ermöglichen. Nephrologische Zentren, die bereits die Zertifizierung zum „Zentrum für Hypertonie (DGfN)“ durchlaufen haben, erhalten nach der turnusmäßigen Re-Zertifizierung automatisch das neue Zertifikat „Zentrum für Hypertonie (DGfN/DHL)“.

10.02.2017 Verordnung von PCSK9i durch Nephrologen – Teilnehmerliste des DN e.V.

Die Liste der teilnehmenden DN-Mitglieder, die die Verordnung von PCSK9i übernehmen und überwachen wollen, wurde auf der DN-Internetseite veröffentlicht. PCSK9-Hemmer dürfen in der vertragsärztlichen Versorgung nur durch Fachärzte für Kardiologie, Nephrologie, Diabetologie oder Endokrinologie verordnet werden. Solange dieser Wirkstoff mit Mehrkosten im Vergleich zu einer Therapie mit anderen Lipidsenkern verbunden ist, ist er nicht verordnungsfähig. Die Verordnungseinschränkung gilt nicht für Patienten mit

a) homozygoter Hypercholesterinämie, bei denen diätetische und medikamentöse Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft sind, und

b) heterozygoten und nicht-familiären Hypercholesterinämien oder Dyslipidämien, wenn über einen Zeitraum von 12 Monaten eine unzureichende LDL-C Senkung unter maximaler Diät und Lipidsenkern dokumentiert ist und eine progrediente vaskuläre Erkrankung (KHK, cerebrovaskuläre Manifestation, pAVK) besteht.

 

Aus unserem Landesverband der Brandenburger Nephrologen stehen aktuell Frau Dr. med. Ulrike Wolf (Cottbus) und Herr Dr. med. Jens Ringel auf der Liste teilnehmender Fachärzte, die die Verordnung von PCSK9i übernehmen und überwachen wollen. Die Teilnahme der niedergelassenen Nephrologen ist freiwillig.

27.08.2016 Neue Richtlinien für die Behandlung von Dyslipidämie

Die europäischen Fachgesellschaften EAS und ESC veröffentlichen die neuen Richtlinien zur Behandlung der Dyslipidämie und Vermeidung von kardiovaskulären Erkrankungen.

Die Guidelines unterteilen weiterhin vier Niveaus für das kardiovaskuläre Risiko nach SCORE als Basis zur Therapieentscheidung: sehr hoch, hoch, moderat und tief. Neue Akzente werden auf das Management niedriger HDL-Cholesterinwerte, der Triglyceride und der atherogenen Dyslipidämie gelegt und ein Schwerpunkt wird ferner auf den Lebensstil als erster entscheidender Schritt für das Management der Dyslipidämie, unter Einbeziehung umfangreicher Nährwertangaben gelegt. An den bereits 2011 festgelegten Zielwerten wurden keine Veränderungen vorgenommen

15.07.2016 Gesetz zur Errichtung eines Transplantationsregisters

Am 8. Juli hat der Deutsche Bundestag in 2./3. Lesung das Gesetz zur Errichtung eines Transplantationsregisters verabschiedet. Ein Meilenstein für die Transplantationsmedizin und den beteiligten wissenschaftlichen Bereichen, findet der Bundesverband Niere e.V. in seiner Pressemitteilung.

30.05.2016 Der 3. Juni 2016 ist "Tag des Cholesterins"

Die Früherkennung erhöhter Blutfettwerte dient der Gesundheitsvorsorge

Frühzeitige Erkennung von Störungen der Blutfettwerte als Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Herzinfarkt und Schlaganfall) dient der eigenen Gesundheitsvorsorge. Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen in Deutschland seit Jahren die Todesursachenstatistik an. Zu hohe LDL-Cholesterinwerte und andere gestörte Blutfette gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren, wie verschiedene Fachgesellschaften betonen. Mit dem „Tag des Cholesterins“ am 3. Juni 2016 soll dem Thema mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Brandenburger Landesverband nephrologischer Praxen e.V. führt eine kostenlose Messung der Blutfettwerte im „Sterncenter“ Potsdam durch: Wer frühzeitig sein Risiko erkennt, kann vorbeugen.

 

Herz-Kreislauferkrankungen gehen häufig auf eine Gefäßverkalkung zurück. Bei der Arteriosklerose kommt es zu einer über viele Jahre unbemerkten Verkalkung der Arterien des Körpers. Welches Organ am schlimmsten betroffen ist, ist nicht vorhersehbar. Scheinbar plötzlich treten dann Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Durchblutungsstörungen der Beine auf. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen vererbt, erhöhte Blutwerte von LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a). Je früher eine solche Fettstoffwechselstörung entdeckt wird, kann durch Senkung der Werte die kumulative Last gesenkt werden. Neue Forschungsergebnisse weisen auf die Bedeutung der individuellen kumulativen LDL-Cholesterinlast in der Entstehung der Arterienverkalkung hin. Daher sollte jeder seine LDL-Cholesterin- und Lipoprotein(a)-Werte kennen. Ein gezielter Test im Kindesalter wäre wünschenswert ist aber in den Vorsorgeuntersuchungen ebenso wenig wie die Suche nach einem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) enthalten.

 

1,- Euro Kosten für die Bestimmung der Basisparameter (Gesamtcholesterin, Triglyzeride, HDL- und LDL-Cholesterin) kann Leben retten und später enorme Folgekosten sparen.

 

Erst im 35. Lebensjahr wird im „Checkup 35“ erstmals eine Gesamtcholesterinmessung die Krankenversicherung erstattet. Dies ist zu wenig, denn einige Menschen haben bereits von Geburt so hohe LDL-Cholesterinwerte, daß sie bereits als Jugendliche oder junge Erwachsene Herzinfarkte erleiden. Eine Erhöhung des Herz-Kreislauf-Risikos erhöht sich zusätzlich durch Diabetes mellitus, Bluthochdruck, bauchbetontem Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Stress.

 

Tagestherapiekosten von 0,20 Euro sind heute beim Einsatz moderner Medikamente bei den meisten Betroffenen ausreichend um das Risiko dramatisch zu senken. Die Richtlinien der deutschen und europäischen kardiologischen Gesellschaften geben hier die Zielwerte vor. Was jeder selbst tun kann, wird in den hausärztliche Praxen oder Spezialsprechstunden für Blutfettstörungen besprochen.

 

Am 3. Juni 2016 führt der Brandenburger Landesverband nephrologischer Praxen (BLNP) e.V. mit lokalen Partnern im Potsdamer Einkaufszentrum „Sterncenter“ eine kostenfreie Bestimmung der Blutfettwerte mit anschließender kurzer Erläuterung der Ergebnisse durch.

 

Jeder ist aufgerufen sich messen zu lassen: Ein Tropfen Blut für Ihre Gesundheit!

22.04.2016 Montgomery im Fadenkreuz der Kritiker

Die Ärztezeitung berichtet in ihrem Onlinebericht vom heutigen Tage, dass die Kritik am gescheiterten Entwurf zur neuen GOÄ sich zunehmend gegen den Präsidenten der Bundesärztezeitung richtet, Das zeigt ein aktuelles Papier des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands.

12.04.2016 Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie zu ARD-Beitrag

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie fordert ein Dialyseregister und veröffentlicht eine Stellungnahme zum ARD-Beitrag "Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht" in der Sendung "Fakt" vom 12. April 2016.

11.04.2016 Dr. Spies neuer Präsident des BDI

Als neuer Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI) wurde Herr Dr. Hans Friedrich Spies gewählt. Die Delegiertenversammlung des BDI hat am Samstag in Mannheim weitere Vorstandsmitglieder gewählt: Prof. Petra-Maria Schumm-Draeger, München; Prof. Michael Denkinger, Ulm; Dr. Norbert Smetak, Kirchheim; Dr. Thomas Schmidt, Göttingen; Dr. Klaus-Heinrich Heger, Glückstadt; Dipl.-med. Bernd Helmecke, Schwerin; Christine Neumann-Grutzek, Hamburg; Dr. Klaus-Friedrich Brodmann, Eberswalde.

20.03.2016 Auftaktveranstaltung der European Group - International Society for Apheresis e.V.

Die European Group - International Society for Apheresis e.V. (E-ISFA), ein gemeinnütziger Verein und eine selbständige Untergliederung der International Society for Apheresis (ISFA), die als gemeinnützige internationale Fachgesellschaft die Entwicklung der Apherese weltweit fördert, hatte ihre Auftaktveranstaltung in Dresden anlässlich des internationalen Dresdner Apherese-Symposium vom 17.-19. März 2016. Es wurde ein vielseitiges Programm für Ärzte, Pflegepersonal und Wissenschaftler, die im Bereich der Apherese und der Behandlung schwerer Lipiderkrankungen tätig sind, präsentiert.

09.03.2016 Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Evolocumab

Am heutigen Tage hat der GBA das Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Evolocumab abgeschlossen und bei noch nicht nachweisbaren Zusatznutzen eine Anwendungsbeschränkung ausgesprochen.


Die Amgen GmbH veröffentlichte dazu eine Stellungnahme.

29.02.2016 6. Brandenburger Nephrologie Kolleg

Das 6. Brandenburger Nephrologie Kolleg vom 16.-17.06.2016 ist ab heute mit dem finalen Flyer online! Laden Sie den Flyer hier herunter und melden Sie sich damit zum Kolleg an! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

25.02.2016 Jahresauftakt des BLNP e.V. und BBNL e.V. in Wustrau bei Neuruppin

Mit dem Jahresauftakt startete das Netzwerk der Brandenburger Nephrologie in ein spannendes 2016. Rückblickend haben wir auch in 2015 einiges erreicht und in Brandenburg einige sehr gut besuchte Fortbildungsveranstaltungen organisiert. Für das laufende Jahr sind wieder Veranstaltungen geplant. Als wichtigste Veranstaltung ist das 6. Brandenburger Nephrologie Kolleg in Planung.

Informieren Sie sich hier zu allen Brandenburger Veranstaltungen in diesem Jahr.

24.02.2016 Neues aus der Transplantationsmedizin

Die Homepage der Deutschen Stiftung Organtransplantation berichtet, dass rund 8.000 Dialysepatienten in Deutschland auf eine Nierentransplantation warten. Ihre Zahl ist fast dreimal so hoch wie die der pro Jahr übertragenen Organe. Im Jahr 2015 wurden 2.194 Patientinnen und Patienten transplantiert. Die durchschnittliche Wartezeit auf eine Transplantation beträgt etwa sechs bis sieben Jahre.

Informieren Sie sich hier zum Thema!

12.02.2016 Nephrologischer Schwerpunkt im Dt. Ärzteblatt!

Das Deutsche Ärzteblatt vom 12. Februar 2016 beschäftigt sich mit der nephrologischen Versorgung als Titelthema. Präsentiert werden aktuelle Daten von Girndt et al. zur Prävalenz von Nierenschäden in Deutschland, die mit 1,5 Mio. beziffert wird (GFR von unter 60 ml/min, Probanden im Alter von 18-79 Jahren). Ein zweiter Beitrag von Hoffmann et al. informiert über Niereninsuffizienz und Medikation bei Pflegeheimbewohnern. Eingerahmt werden beide Beiträge von einem kritischen Editorial von Herrn Prof. Eckardt mit dem Titel "Chronische Nierenerkrankungen - (nicht) im Fokus".

30.01.2016 Neue Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygV) im Land Brandenburg

Die Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygV) regelt im Land Brandenburg neu die Standards für Dialyseeinrichtungen.

25.01.2016 Dialyse via Bauchfell: Warum so rar?

Die ÄrzteZeitung kommentiert erste Ergebnisse einer bundesweiten CORETH-Studie zur Verbesserung der Therapie chronisch Nierenkranker.

10.01.2016 Dialysestandard 2015 zum Download

Der Dialysestandard 2015 der Deutschen Geselllschaft für Nephrologie (Stand 23.03.2016) steht hier als pdf zum Download bereit.

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